Freitag, 24. Januar 2014

Mängel im Wärmeschutz, Kondensat und Schimmel

Bei den aktuellen Außentemperaturen unter 0°C sind Mängel im Wärmeschutz Ihres Hauses / Ihrer Wohnung durch Messung der Oberflächentemperaturen wieder gut feststellbar.

Durch die Temperaturdifferenz zwischen Raum- und  Außentemperatur sinken die Oberflächentemperaturen der Hüllflächen (Außenwände, Dach, Fenster) ab. In der Folge kann sich Kondensat und Schimmel bilden. Bei einem schlechten energetischen Standard sinken die Oberflächentemperaturen stärker, bei guter Wärmedämmung weniger.

In einem modernen, mängelfreien und nach Enev 2009 gebauten Haus gibt es kaum noch einen messbaren Unterschied zwischen Raum- und Oberflächentemperatur der Hüllflächen.
In einem Altbau dagegen gibt es Differenzen von bis zu 10°C:
Bei einer Raumtemperatur von 20 °C sind Fensterleibungen und Außenecken, die nur 10°C haben, keine Seltenheit. Die Folge sind ein hoher Energieverbrauch, Kondensat und unangenehme Zuglufterscheinungen.




Auf dem Bild sehen Sie die Außenwand mit Fenster eines 60-er Jahre Bestandsgebäudes. Bei der Sanierung wurde der Putz entfernt und festgestellt, dass unter der Fensterbank Kalksandsteine verbaut wurden. Die nur 30 cm starke Wand hat dadurch einen mangelhaften Wärmschutz. Die rechts im Bild sichtbare Außenecke hatte bei -10°C Außentemperatur eine Oberflächentemperatur von nur 9 °C. Da möchte sich niemand aufhalten ...

Aber auch in Neubauten können durch Planungs- und Baufehler Wärmebrücken und in der Folge kalte Oberflächen auftreten.

Überprüfen Sie jetzt, ob Mängel im Wärmeschutz Ihrer Wohnung / Ihres Hauses vorhanden sind. Nach der Feststellung evtl. vorhandener Schwachstellen werden je nach Vor-Ort-Situation die weiteren Schritte eingeleitet:

Denken Sie daran: Durch die Verbesserung des Wärmeschutzes sinken der Energie-verbrauch und der CO2-Ausstoss für die Raumheizung; der Komfort steigt durch das Ausbleiben der kalten "Zugluft" und die Gefahr der Kondensat- und Schimmelbildung wird reduziert.


Donnerstag, 9. Januar 2014

Hohe Strompreise: LED statt Halogen - Teil 2



(Eine Aktualisierung zum Post aus Januar 2013)

Die LED im Aufzug ist seit Mai 2012 im Dauereinsatz, da in Aufzügen 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr Licht brennen muss.
Im Januar 2013 hatte ich ausgeführt, dass durch den Austausch der Halogen- durch die LED-Leuchte monatlich Stromkosten in Höhe von € 3,11 gespart werden.

Nach numehr 20 Monaten hat die LED € 62,20 "verdient"

Durch die lange Haltbarkeit und die mittlerweile gesunkenen Preise für LED kommt sogar noch eine Ersparnis aus dem nicht mehr notwendigen Austausch der Halogenleuchten dazu. So spart man, ohne viel zu tun, ganz leicht ca. € 70,- !

Für die Umwelt wurden 57,6 kWh Strom und entsprechend CO2 eingespart.

Da ich mich immer besonders über Einsparmöglichkeiten freue, die ohne einen Komfortverlust einhergehen (solche mit Komfortverlust, wie z.B. reduzieren der Raumtemperaturen, sind hinlänglich bekannt), gefällt mir diese hier besonders.


Ihr Götz Autenrieth