Freitag, 27. April 2012

Jeder sechste Deutsche wohnt in einer Schimmelwohnung

Laut einer Studie von immowelt.de leben 17 % der Deutschen in einer schimmeligen Wohnung.

Eine erschreckende Zahl, die sich aber leider mit meinen Erfahrungen deckt. Wie im letzten Post veröffentlicht, sind Schimmelpilze häufig nur schwer zu entdecken, da sie sich hinter Verkleidungen oder unter Fußbodenbelägen befinden. Dadurch ist man einer permanenten unbewussten Belastung durch Sporen ausgesetzt.
Ein weiteres Problem ist, dass man die Pilze erst sieht, wenn sie bereits Luftmyzelien - den sichtbaren Schimmelpilz z.B. auf der Tapete - gebildet haben.

Wenn Sie unter Atembeschwerden, Kurzatmigkeit oder unter Ausschlag leiden, überlegen Sie einmal, ob es sein kann, dass in Ihrer Wohnung/Ihrem Haus vielleicht Schimmel im Verborgenen "blüht".
Vor allem, wenn Kinder im Haushalt leben, ist Vorsicht angebracht, da die Gefahr der chronischen Erkrankung bei Kindern um ein vielfaches größer ist, als bei Erwachsenen.

Entgegen der Studie ist meine Erfahrung, dass nicht nur hohe Luftfeuchtigkeit und falsches Lüften die Ursache sind. Sehr oft tritt Schimmel in schlecht gedämmten Altbauten auf. In diesen sind die Innenseiten der Außenwände im Winter sehr kalt - spübar durch Zugluft, obwohl Fenster und Türen geschlossen sind.
An diesen kalten Wänden kondensiert die in der Raumluft gebundene Feuchtigkeit und bildet dadurch den idealen Nährboden für das Wachstum von Schimmelpilzen.

Besonders heikel ist, wenn an solchen Außenwänden Schränke stehen. Durch den fehlenden Luftwechsel und die "Dämmwirkung" des Schrankes kühlen die Wände dahinter noch stärker aus. Dann reichen schon geringe Mengen an Feuchtigkeit aus ... und schon schimmelt es.
So gibt es Gebäude, in denen Schimmelbildung kaum zu vermeiden ist.

Rufen Sie mich an, schreiben Sie mir oder kommentieren Sie hier. Ich freue mich auf Nachricht von Ihnen.

Ihr Götz Autenrieth

www.goetzautenrieth.de