Mittwoch, 19. Oktober 2011

Heizkosten 2010

www.goetzautenrieth.de

Die Abrechnungen über die Heizkosten 2010 flattern in diesen Tagen bei vielen Mietern und Eigentümern ins Haus...und viele dürften erschrecken:
Es gibt saftige Nachzahlungen, egal ob als Mieter im Mehrfamilienhaus oder als Eigentümer. Schuld daran sind 2 Dinge:
  • die gestiegenen Preise für Energie und 
  • der kalte Winter 2009/2010, in dem wir schon im November Schnee und Temperaturen unter 0°C hatten
Verschärft wird das Problem häufig dadurch, dass die Vorauszahlungen viel zu niedrig waren.

Laut aktuellem Heizspiegel sind die Kosten von ölbeheizten Wohnungen um über 30% gestiegen.
Dazu kommt, dass nach den mir beisher vorliegenden Abrechnungen die Ableseunternehmen ebenfalls die Preise angehoben haben; und das obwohl hier schon vorher Traumrenditen erzielt wurden...

Bereits vor einem halben Jahr habe ich auf meiner Homepage - www.betriebskosten-wohnung.de -  auf das Risiko der hohen Nachzahlungen hingewiesen unter dem Titel "fangen Sie schon mal an zu sparen"

Ein Ende der Preisspirale ist nicht in Sicht, ständig hört man von geplanten oder bereits erfolgten Preiserhöhungen bei Gas, Öl und Fernwärme.

Sie können den Anstieg der Kosten begrenzen, wenn Sie ein Paar Tipps beachten und damit ganz nebenbei auch die Umwelt entlasten:
  • Absenken der Raumtemperatur um 1- 2 °C
  • Reduzierung der Vorlauftemperatur der Heizung - soweit möglich. Bei einer Gastherme z.B. reicht es meistens, wenn der Regler unter einer evtl. angebrachten "E" oder "Energie" Einstellung steht. Probieren Sie es aus, die Heizkörper müssen heute nicht mehr glühend heiß sein.
  • Sind Ihre Fenster und Türen dicht? Schauen Sie am Einfachsten am Rahmen, ob Sie schwarze oder braune Spuren sehen. Diese sind meistens von Zuglufterscheinungen verursacht und weisen gut den Weg auf undichte Stellen.
  • Sind die Rohre in ungeheizten Räumen ausreichend gedämmt? Ansonsten rüsten Sie die Dämmung nach.
  • Senken Sie die Raumtemperatur in Ihrer Abwesenheit oder über Nacht nicht zu stark ab. 1 - 2 °C Differenz genügen. Es ist mittlerweile erwiesen, dass ein dann nötiges starkes "Hochheizen", wenn Sie nach Hause kommen, mehr Energie verbraucht. Als Grundatz gilt: möglichst wenig an Thermostatventilen oder Regelungen drehen.
  • Außerdem fördern Sie mit einem Ausstellen der Heizung bei Nacht oder Abwesenheit mit anschließendem Aufheizen das Entstehen von Kondensat und evtl. sogar Schimmel; durch nur kurzes Aufheizen bleiben die Wände kalt und Feuchtigkeit schlägt sich nieder wie früher an kalten Fenstern.
Eine weitere Möglichkeit der Kostenexplosion am Energiemarkt zu entkommen, stellt der Wechsel des Strom- und Gasanbieters dar.
Vor allem für Nutzer von Gasetagenheizungen oder für Hausbesitzer gibt es enorme Einsparpotenziale.
Bei einer 100 m²-Wohnung lassen sich in Berlin bis zu € 300,- im Jahr sparen.

Achten Sie aber auf die Konditionen der Angebote und vergleichen Sie gut!

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