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Noch einmal Schimmel...

Wenn es in Ihrer Wohnung Stellen gibt, an denen leicht Schimmel entstehen kann, müssen Sie wohl oder übel etwas tun, um dessen Entstehen zu verhindern. Dazu gehört: regelmäßig und ausgiebig lüften - dazu Fenster ganz öffnen Heizung über Nacht nicht ganz ausstellen Tätigkeiten, bei denen Feuchtigkeit entsteht wie z.B. Bügeln oder Wäsche trocknen, in diesem Raum vermeiden nach Möglichkeit in diesem Raum keine Pflanzen aufstellen Wenn bereits Schimmel vorhanden ist, nicht einfach mit dem Lappen abwischen.Sie bringen damit noch mehr Feuchtigkeit an die Stelle und fördern das Neuentstehen. Verwenden Sie eine Staubmaske, wenn Sie die Sporen entfernen wollen und wischen Sie mit Spiritus über die betroffene Stelle. Das Tuch oder den Lappen entsorgen und die Mülltüte gleich gut verschließen. Stoffe - wie z.B. Teppiche oder Sofas - sollten nicht mit einem herkömmlichen Staubsauger - auch nicht, wenn er mit einem Hepa-Filter ausgerüstet ist - abgesaugt werden. Diese können die mikros

Schimmel in der Wohnung

Diese Fotos habe ich vor ein paar Tagen bei Kunden aufgenommen. Gut zu sehen ist, wie der Schimmel sich ausbreitet, erst ein weißer Flaum, der kaum zu sehen ist und dann die Verfärbungen. Die Tapete und die meisten Wandfarben, die wir verwenden sind als organische Materialien ein idealer Nährboden für den Schimmel. Aber wie entsteht er? Alle kennen das: beschlagene Brillengläser, wenn man im Winter einen Raum betritt. Was passiert da und warum? Da die Gläser noch kalt sind, die Luft aber im Raum deutlich wärmer, schlägt sich die Luftfeuchtigkeit als Kondensat auf den Gläsern nieder. Genau so verhält es sich mit den Außenwänden in der Wohnung: Sind sie zu kalt und ist die Luftfeuchtigkeit im Raum hoch, schlägt sie sich an der Oberfläche nieder. Wenn das häufig oder konstant passiert, entsteht Schimmel. Das Entscheidende ist also die Temperatur der Wand .  Der Vergleich mit der Brille hilft hier wieder: Ist man erst mal ein paar Minuten im Raum u

Dämmung der obersten Geschossdecke, EnEV 2009

Neulich haben mir Kunden eine Frage gestellt: Müssen wir unsere oberste Geschossdecke bis Ende 2011 nach den Vorschriften der Energieeinsparverordnung EnEV 2009 dämmen? Man sollte meinen die Antwort sei ganz einfach ...Ist sie erst einmal auch.  Die EnEV 2009 schreibt vor, dass ungedämmte und zugängliche oberste Geschossdecken zu unbeheizten Dachböden bis 31.12.2011 mit einer Dämmung nachgerüstet werden müssen. Ungedämmt heißt laut der 15. Staffel der Auslegungsfragen zur EnEV, dass die Decke nicht den Mindestwärmeschutz nach DIN 4108 erfüllt. Dort ist ein u-Wert von höchstens 0,9 genannt. Wer schon einmal in einer obersten Etage gewohnt hat, kann aber die Verpflichtung zur Nachrüstung leicht nachvollziehen. Wenn nicht (oder nur wenig) gedämmt ist, kann man im Winter heizen wie man will, so richtig warm wird es nie. Daher ist diese Vorschrift der EnEV auch ausdrücklich zu begrüßen.  Vor einigen Jahren habe ich das selbst ausprobiert: Ich wohnte in einer A

Heizkosten 2010

www.goetzautenrieth.de Die Abrechnungen über die Heizkosten 2010 flattern in diesen Tagen bei vielen Mietern und Eigentümern ins Haus...und viele dürften erschrecken: Es gibt saftige Nachzahlungen, egal ob als Mieter im Mehrfamilienhaus oder als Eigentümer. Schuld daran sind 2 Dinge: die gestiegenen Preise für Energie und  der kalte Winter 2009/2010, in dem wir schon im November Schnee und Temperaturen unter 0°C hatten Verschärft wird das Problem häufig dadurch, dass die Vorauszahlungen viel zu niedrig waren. Laut aktuellem Heizspiegel sind die Kosten von ölbeheizten Wohnungen um über 30% gestiegen. Dazu kommt, dass nach den mir beisher vorliegenden Abrechnungen die Ableseunternehmen ebenfalls die Preise angehoben haben; und das obwohl hier schon vorher Traumrenditen erzielt wurden... Bereits vor einem halben Jahr habe ich auf meiner Homepage - www.betriebskosten-wohnung.de -  auf das Risiko der hohen Nachzahlungen hingewiesen unter dem Titel "fangen Sie schon mal a

Ungedämmte Heizungsrohre

Heizungsrohre im Keller S o sollte es eigentlich nicht mehr aussehen...was selbst einem Laien einleuchtet, ist manchen Eigentümern noch nicht klar: Heizungsrohre im ungeheizten Bereichen müssen gedämmt sein. Laut Energieeinspaverordnung ENEV  besteht eine Nachrüstpflicht! Da dies aber leider - vor allem wie hier im Bereich von Biegungen - mit Aufwand und Kosten verbunden ist, gibt es immer noch viele Häuser, in denen die Keller ordentlich "mitgeheizt" werden. Dabei sind die Verluste immens. Gerade im Winter, wenn der Keller 5 - 10°C hat und die Rohre 60°C ist diese Nachlässigkeit eine Energieverschwendung erster Klasse. Manche Fachleute sagen zu solchen Erlebnissen: Energie ist einfach immer noch zu billig. Natürlich ist so eine Aussage provozierend, aber bei dem was ich bei meiner Arbeit zu sehen bekomme, habe ich dieses Gefühl auch häufig: Undichte Fenster mit Heizkörpern darunter, so dass die Wärme direkt ins Freie entweichen kann. Heizkörpernischen,

Häuser ohne Dämmung verschwenden Energie

Man glaubt es kaum...aber es ist immer noch erlaubt, dass ein Eigentümer sein Haus nur streicht, ohne es zu dämmen.  Also wird ein Gerüst gestellt, der Putz ausgebessert, vielleicht die Fallrohre ausgetauscht usw. Und dann wird gestrichen. A uf dem Foto ist ein Beispiel zu sehen. Damit ist die Chance Enerige und CO² einzusparen für die nächsten 20 Jahre vertan. Vorher wird sicher kein Gerüst mehr gestellt und kein Geld für die Fassade ausgegeben...Ökologisch eine Katastrophe, aber laut Energieeinsparverordnung erlaubt. Wenn das Haus z.B. 14 Wohnungen mit ca. 1.200 m² Wohnfläche hat (ein typisches Berliner Mietshaus) und man von 130 kWh Verbrauch pro m² ausgeht, produziert das Haus pro Jahr gut 31 Tonnen CO². Mit einer Dämmung der Fassade würde der Verbrauch um ca. 30 % sinken  - natürlich je nach Stärke der Dämmung usw. Also ein Ersparnis von 10 Tonnen CO² pro Jahr. Und nun wird aber erst in 20 Jahren gedämmt, wenn die Fassade das nächste Mal renoviert werden muss.